Happy New Year und ar…kalt

Mit Shanghai hab ich mich verrechnet… ziemlich sogar! Heute ist Neujahr in China, das Jahr des Büffels hat begonnen. Und zu Neujahr verreisen sämtliche Chinesen um Verwandte zu besuchen. Das heißt Trubel und Menschenmassen auf Flughafen, in Bussen und der Bahn. So wie ich’s mag halt :-)

 

Aber halt, ich komme ja erst nächste Woche an! Das ist die Kommastelle, mit der ich mich verrechnet habe: die Feierlichkeiten dauern 15 Tage. Wollen wir hoffen, daß die Chinesen entweder eine Woche oder die vollen zwei Wochen bleiben. Ich komme am 9. Tag des Festes und bin am 13. wieder weg.

Leider hab ich mich auch mit dem Dezimalpunkt verrechnet, denn in Shanghai ist es derzeit arschkalt. Wars vor zwei Wochen noch nicht, ich schwör’s! Aber jetzt ist Winter, es friert in der Nacht und wie es aussieht, brauch ich eindeutig Winterkleidung im Gepäck. Hätt ich doch Dubai nehmen sollen? :-)

 

Na schauen wir mal. Ein alter Einweg-Anorak wird sich hoffentlich finden. Blöd nur, daß sich das mit der Heizgrenze als richtig herausgestellt hat: da gab’s früher ein Gesetz, daß südlich des Jangtse nicht mehr geheizt werden darf. Hab ich dahingehend interpretiert, daß es wohl eher warm ist. Nein, es kann dahingehend interpretiert werden, daß es, wenn es in Shanghai so wie jetzt arschkalt ist, man im Restaurant mit Winterjacke und Schal sitzt, einfach weil die keine Heizungen haben. Ich schick dann ein Foto, wenn ich dort bin…